Katastrophales Bienensterben durch Genmais, USA: 80% der Population verschwunden!

Ξ February 19th, 2010 | → | ∇ Permalink|

In den USA, wo seit mehreren Jahren großflächig durch Gentechnik manipulierte Pflanzen angebaut werden, sind bis zu 80 Prozent aller Bienenvölker verschwunden. Dies gefährdet bei vielen Nutzpflanzen die Ernte.

In seinem Artikel “Gentechnik: AIDS im Bienenstock” berichtet der Spiegel über den Zusammenhang zwischen Bienensterben und Genmais:

“Dabei geht es um ein kleines Forschungsprojekt der Universität Jena in den Jahren 2001 bis 2004. Die Thüringer Wissenschaftler untersuchten, wie die Pollen genmanipulierter Pflanzen (”Bt-Mais”) auf Bienen wirken. Dem Mais war ein Gen eines Bodenbakteriums beigesetzt worden, dank dessen die Pflanzen einen für Schadinsekten giftigen Wirkstoff produzieren können.

 

Hier weiterlesen: Bienensterben

Eine “toxische Wirkung von Bt-Mais auf gesunde Honigbienenvölker”, so das Ergebnis der Studie, konnte zwar “nicht nachgewiesen werden”. Doch als die Versuchsbienen dann noch zufällig von einem Parasiten befallen wurden, zeigte sich Gespenstisches: Bei den mit einem hochkonzentrierten Bt-Gift-Müsli gefütterten Tieren kam es, so die Jenaer Studie, “signifikant stärker” zu einer “Abnahme der Zahl an Bienen”. Womöglich, so der Hallenser Professor Hans-Hinrich Kaatz, der die Versuche leitete, habe das Bakteriengift im Genmais “die Darmoberfläche der Bienen verändert und die Bienen dadurch so geschwächt, dass der Weg für die Parasiten frei war - vielleicht aber war es auch umgekehrt, wir wissen es nicht.”

Die Konzentration des Giftes war im versuch freilich zehnmal höher als in normalen Bt-Maispollen. Überdies sei das Müsli den Bienen über einen recht langen Zeitraum von Sechs Wochen verabreicht worden. Dennoch hätte Kaatz das Phänomen gern weiter erforscht, jedoch mangelte es an der Finanzierung. “Diejenigen, die das Geld haben, haben an solchen Forschungen kein Interesse”, sagt der Professor, “und die, die daran Interesse haben, haben kein Geld.”

 

Glücklicherweise hängen Grundnahrungsmittel wie Weizen, Reis und Mais nicht von der Insekten-Bestäubung ab, diese Pflanzen werden durch Wind bestäubt. Dennoch wäre das Sterben der Bienenvölker nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch ökologisch ein großer Verlust. „Der Ausweg aus der Misere ist allein die Rückkehr zu naturnaher Gestaltung von Kultur- und Agrarlandschaften“, urteilt Teja Tscharntke, Leiter der Abteilung Agrarökologie an der Universität Göttingen. „Nur so lassen sich die für den Menschen wichtigen Dienstleistungen des Ökosystems, zu der auch die biologische Schädlingskontrolle gehört, nachhaltig sichern.“ In diesem Zusammenhang ist es unverständlich, daß die konventionelle Landwirtschaft weiterhin durch die EU mit Millionenbeträgen subventioniert wird während die Wachsatumsbranche Bio-Landwirtschaft mangels geeigneter Flächen und Förderung zunehmend in den Ostblock (z.B. Litauen) abwandert.

AIDS For The Bee Industry

Can I get a buzz buzz

Das Bienensterben und das Artensterben bei anderen Nutzinsekten wird uns noch teuer zu stehen kommen.
Der Umweltbund e.V spricht schon seit vier Jahren von Colony Collapse Dissorder.
Anstatt dies wahrzunehmen genügt dem deutschen Imkerbund ein Monitoringprojekt mit der Industrie. So lassen sich die Ergebnisse leicht für das jeweilige Pestizidprogramm auslegen. Wie doof sind wir Deutschen eigentlich?

 

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  • MaubiWoa wenn die Alte meinen Piep lutschen würde, dann hätte ich nach 10 Sek schon in ihren Mund gespr pieeep
  • Daniel MoellerGuten Morgen aus Berlin, erst mal Gratulation zur hervorragenden Seite. Ich bin eben auf die...
  • JacobIs doch abartig! Armes Baby, as haben dir mit ihr wohl angestellt?
  • so greatBush kann man mit Saddam gleichsetzen, einen Anschlag auf das WTC inszinieren um Irak anzugreifen um sich...
  • ChristopheLeider funktioniert das Video nicht mehr, aber wenn ich das Standbild sehe, kann ich schon erahnen, was...